Mittwoch, 29. Januar 2014
Was mache ich hier eigentlich ?
frau o., 21:52h
Eine der zentralen Fragen des Lebens. Zu verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten, zu vielfältigen Gelegenheiten schießt sie uns durch den Kopf. Es gibt so banale Schlüsselreize wie die plötzliche, ungewollte Ernüchterung nach vorangegangenem stundenlangem Bierkonsum inmitten einer köstümierten Menschenmenge. Man hat sich albern angezogen und währenddessen schon ein Mal dem Alkohol zugesprochen, denn es gibt - zumindest im Rheinland
( womit schon mal die Frage geklärt wäre, wo ich das mache, was ich so mache ) - durchaus Zeiten im Leben, zu denen es gesellschaftsfähig und völlig unbedenklich ist, sich bereits kurz nach dem Frühstück zu betrinken. Dann zieht man los in der Erwartung, mal wieder so richtig Spass zu haben. Aufgrund des Alkoholpegels und der Tatsache, dass man nicht der einzige Bekloppte ist, fühlt es sich eine überraschend lange Zeit auch tatsächlich so an. Vorausgesetzt natürlich, man schafft es den Pegel immer schön ausgeglichen zu halten, ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Dies erfordert ein wenig Erfahrung und Übung, so dass es bei jüngeren Menschen des öfteren vorkommt, dass der Spass ein nicht nett zu beobachtendes Ende nimmt.
Hat man diese Lebensphase jedoch schadlos überstanden und sich regelmäßig im maßvollen Spasshaben geübt, birgt diese Jahreszeit durchaus das Potenzial, sich kurzzeitig in die Sphären des Unbekümmertseins zu schunkeln.
Doch irgendwann, unvorhersehbar und unkalkulierbar kommt dieser spezielle Augenblick. Es kann ein in seiner Geschmacklosigkeit besonders ausgeprägtes Lied sein, der Schunkelpartner, der sich plötzlich auf sein Eisbärkostüm erbricht oder einfach nur der kurzzeitig scharf gestellte Blick auf das bis jetzt soooo nette Flirtobjekt. Es ist dieser eine kurze Moment, in dem man erwacht und folgenden Satz in seinem Kopf hört: "Was mache ich hier eigentlich?". Dann will man urplötzlich nur noch eins: nach Hause. Was dann auch die einzig vernünftige Antwort auf die sich selbst gestellte Frage ist.
Dann gibt es noch die besinnlichen und eher das Gesamtkonstrukt unseres Daseins beleuchtenden Momente im Leben. Klassischer Weise seien hier Silvester, Hochzeiten ( nicht zwangsläufig die eigene, aber ausgeschlossen ist selbst das nicht ) oder Beerdigungen zu nennen. Das sind dann mehr diese selbstreflektierenden Augenblicke, in denen man sich fragt "Was mache ich hier eigentlich?" und damit eigentlich meint "Will ich diesen Scheiß tatsächlich bis zum Ende meines Lebens machen?". Dies kann sich auf berufliche, partnerschaftliche oder wohnliche Aspekte in der eigenen Vita beziehen. Die Beantwortung der Frage ist nicht unbedingt so einfach wie in oben genanntem Schunkel-Beispiel, kann aber im Optimalfall einen dauerhafteren Unbekümmertheitsstatus herbeiführen, und das oft sogar ganz ohne Alkohol.
In vorliegendem Fall lautet die vollständige Frage jedoch "Was mache ich hier in diesem Blog eigentlich?". Die Antwort lautet, dass ich unter einem - unter Umständen geschlechtsspezifischen - andauernden Geplapper meines Hirns leide und mir den ganzen Tag über Worte durch den Kopf schwirren und mir den Denkprozess nicht unbedingt erleichtern. Ich hoffe, hier den Ort gefunden zu haben, an dem ich mir ein wenig Erleichterung verschaffen kann. Und das ist jetzt kein Hinweis auf eine mögliche Hirn-Diarrhö. Es kann mich vielleicht einfach vor dem Wahnsinn retten, denn dort hinein können wir uns selbst immer noch am besten treiben, nicht wahr?
( womit schon mal die Frage geklärt wäre, wo ich das mache, was ich so mache ) - durchaus Zeiten im Leben, zu denen es gesellschaftsfähig und völlig unbedenklich ist, sich bereits kurz nach dem Frühstück zu betrinken. Dann zieht man los in der Erwartung, mal wieder so richtig Spass zu haben. Aufgrund des Alkoholpegels und der Tatsache, dass man nicht der einzige Bekloppte ist, fühlt es sich eine überraschend lange Zeit auch tatsächlich so an. Vorausgesetzt natürlich, man schafft es den Pegel immer schön ausgeglichen zu halten, ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Dies erfordert ein wenig Erfahrung und Übung, so dass es bei jüngeren Menschen des öfteren vorkommt, dass der Spass ein nicht nett zu beobachtendes Ende nimmt.
Hat man diese Lebensphase jedoch schadlos überstanden und sich regelmäßig im maßvollen Spasshaben geübt, birgt diese Jahreszeit durchaus das Potenzial, sich kurzzeitig in die Sphären des Unbekümmertseins zu schunkeln.
Doch irgendwann, unvorhersehbar und unkalkulierbar kommt dieser spezielle Augenblick. Es kann ein in seiner Geschmacklosigkeit besonders ausgeprägtes Lied sein, der Schunkelpartner, der sich plötzlich auf sein Eisbärkostüm erbricht oder einfach nur der kurzzeitig scharf gestellte Blick auf das bis jetzt soooo nette Flirtobjekt. Es ist dieser eine kurze Moment, in dem man erwacht und folgenden Satz in seinem Kopf hört: "Was mache ich hier eigentlich?". Dann will man urplötzlich nur noch eins: nach Hause. Was dann auch die einzig vernünftige Antwort auf die sich selbst gestellte Frage ist.
Dann gibt es noch die besinnlichen und eher das Gesamtkonstrukt unseres Daseins beleuchtenden Momente im Leben. Klassischer Weise seien hier Silvester, Hochzeiten ( nicht zwangsläufig die eigene, aber ausgeschlossen ist selbst das nicht ) oder Beerdigungen zu nennen. Das sind dann mehr diese selbstreflektierenden Augenblicke, in denen man sich fragt "Was mache ich hier eigentlich?" und damit eigentlich meint "Will ich diesen Scheiß tatsächlich bis zum Ende meines Lebens machen?". Dies kann sich auf berufliche, partnerschaftliche oder wohnliche Aspekte in der eigenen Vita beziehen. Die Beantwortung der Frage ist nicht unbedingt so einfach wie in oben genanntem Schunkel-Beispiel, kann aber im Optimalfall einen dauerhafteren Unbekümmertheitsstatus herbeiführen, und das oft sogar ganz ohne Alkohol.
In vorliegendem Fall lautet die vollständige Frage jedoch "Was mache ich hier in diesem Blog eigentlich?". Die Antwort lautet, dass ich unter einem - unter Umständen geschlechtsspezifischen - andauernden Geplapper meines Hirns leide und mir den ganzen Tag über Worte durch den Kopf schwirren und mir den Denkprozess nicht unbedingt erleichtern. Ich hoffe, hier den Ort gefunden zu haben, an dem ich mir ein wenig Erleichterung verschaffen kann. Und das ist jetzt kein Hinweis auf eine mögliche Hirn-Diarrhö. Es kann mich vielleicht einfach vor dem Wahnsinn retten, denn dort hinein können wir uns selbst immer noch am besten treiben, nicht wahr?
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